Gerade in Wahlkämpfen wird mit Kritik am politischen Gegner nicht gespart.

Zugegeben, so ganz ohne jede Kritik, habe ich diese Homepage auch nicht gestaltet.

Ich habe lange und viel darüber nachgedacht, welchen Wahlkampf ich führen will?

Eine sachlich gerechtfertigte Kritik soll meiner Ansicht nach überall zulässig sein.

Es ist die Aufgabe der Opposition, die Regierung zu kritisieren. 

Als Autor kann ich hier locker an die 1000 Seiten schreiben, was mir an den anderen Parteien nicht gefällt und was sie falsch gemacht haben.

Alleine das Ibizavideo und die Schredderaffäre liefern genügend Stoff für ein Buch.

Früher sagte man, die SPÖ ist eine Arbeiterpartei.

Heute ist sie Lichtjahre davon entfernt.

1700€ Mindestlohn für alle ist vor der Wahl eine Schlaraffenlandpolitik, kleine Unternehmen, (Blumenhändler oder Bäcker) werden sich es nicht leisten können, dass sie auch allen Teilzeitmitarbeitern 850€ für eine 20h Woche zahlen.

Ich werde dieses Buch aber nicht schreiben.

Ich möchte einen sauberen Wahlkampf führen.

Meine Zeit und meine Energie werde ich nicht dafür verwenden, um mit den Fingern auf andere zu zeigen.

Ich halte es für besser, wenn ich an neuen Ideen arbeite und mir überlege,

wie man es besser machen könnte.

Durch jammern und schimpfen hat sich noch nie etwas geändert.

Dazu fällt mir dieses Lied von Billy Joel ein. We didn't start the fire.